Anonim

Die Hitzewelle, die Europa getroffen hat, hat die Produktion einer Reihe von Feldfrüchten beeinträchtigt, nicht zuletzt Weizen. Infolgedessen sind die Weizenpreise in ganz Europa in den letzten zwei Monaten gestiegen. In vielen wichtigen Getreideanbauländern haben sengende Temperaturen und dürreähnliche Bedingungen die Produktion geschmälert. Frankreich ist besonders betroffen.

Infolgedessen mussten viele Müller auf den Kontinenten ihre Kosten erhöhen. Der größte britische Mehlmüller, Rank Hovis, hat beispielsweise die Kosten für seine Mehlprodukte um durchschnittlich 15 Prozent erhöht.

Hovis behauptet, dass die Preiserhöhungen, die voraussichtlich in den nächsten Wochen eingeführt werden, unvermeidbar sind. Der Einkauf von Weizen macht 70 Prozent der Kosten der Gruppe aus.

Der Weizendirektor des Unternehmens, Peter Jones, erklärte gegenüber der Nachrichtenagentur Reuters, es sei daher unvermeidlich, dass ein Teil dieser Kosten an die Kunden weitergegeben werde.