Anonim

Wissenschaftliche Forschungen, die den Sojakonsum mit einem niedrigen Cholesterinspiegel und einer geringeren Osteoporosehäufigkeit in Verbindung bringen, erhöhen die Attraktivität der Verbraucher für Sojagetränke, und Regierungen in verschiedenen asiatischen Ländern fördern den Konsum von Sojamilch aufgrund ihrer gesundheitlichen und ernährungsphysiologischen Vorteile.

Das malaysische Ministerium für Jugend und Sport startete beispielsweise 1999 eine zweimonatige Marketingkampagne, um die Verbraucher zum Kauf von abgepackter Sojamilch zu bewegen. Das Health Promotion Board von Singapur und das thailändische Gesundheitsministerium nutzen Aufklärungskampagnen, um die Verbraucher über die gesundheitlichen Vorteile des Konsums von Sojamilch oder des Konsums von Sojalebensmitteln zu informieren.

Zu den weiteren Wachstumsfaktoren zählen Marketingkampagnen von Herstellern. In der Region Südostasien sind einige der größten Sojagetränkehersteller in Asien ansässig, darunter Malaysias Yeo Hiap Seng und Green Spot in Thailand.

Der scharfe Wettbewerb zwischen den Herstellern führt zu Produktneueinführungen und einer aggressiven Vermarktung von Sojagetränken. In den letzten Jahren wurden neuartige Aromen von Sojagetränken wie grünem Tee und Mango sowie Sojamilch mit funktionellen Inhaltsstoffen wie Omega-Säuren eingeführt, die laut Angaben des Marktforschungsunternehmens zu einem Wachstum dieser Kategorie führten, ohne gesundheitsbezogene Angaben zu verwenden.

Während es für europäische Sojamilchhersteller auf diesem Markt, der von asiatischen Unternehmen dominiert wird, die häufig seit über 20 Jahren produzieren, kaum Möglichkeiten gibt, wurde der Bio-Sojamilchsektor bislang durch Importe geschaffen. Laut OrganicMonitor werden in Australien und den USA am häufigsten Bio-Sojagetränke hergestellt, und in Südostasien werden nur sehr wenige Bio-Sojagetränke hergestellt.

Größere Chancen für europäische Unternehmen gebe es auf den Märkten für Reisgetränke und Hafergetränke, fügte das Unternehmen hinzu.

"Diese Märkte sind stark importabhängig und das meiste Volumen wird aus Australien, Nordamerika und Europa importiert. Hier besteht Potenzial für europäische Unternehmen", sagte ein OrganicMonitor-Sprecher.

Auf dem südostasiatischen Nichtmilchgetränkemarkt, der in diesem Jahr einen Einzelhandelsumsatz von 220 Millionen US-Dollar erzielen soll, entfällt nach wie vor der größte Teil des Umsatzvolumens auf Sojagetränke. Reis- und Hafergetränke sind in südostasiatischen Ländern nicht weit verbreitet, da ein geringes Verbraucherbewusstsein und hohe Einzelhandelspreise das Marktwachstum behindern.

Die Modernisierung des Einzelhandels in den asiatischen Ländern, die zu einem starken Anstieg der Zahl der Supermärkte und Verbrauchermärkte geführt hat, könnte jedoch zur Entwicklung des Marktes beitragen. Diese Verkaufsstellen werden zu den wichtigsten Verkaufskanälen für Nichtmilchgetränke. In den großen Supermärkten der Großstädte wird ein umfassendes Angebot an Nichtmilchgetränken angeboten, von denen einige Sojabohnengetränke, Bio-Sojamilch, Reisgetränke und Hafergetränke anbieten.