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Forscher identifiziert Mittelweg für den Erfolg von Functional Food

Forscher identifiziert Mittelweg für den Erfolg von Functional Food
Anonim

Laut dem US-amerikanischen Forscher The Hartman Group sollten sich die Hersteller darauf konzentrieren, den Lebensmitteln, die bereits als "inhärent funktional" eingestuft wurden, zusätzliche Vorteile zu verschaffen.

„Unglücklicherweise für Vermarkter werden die meisten Lebensmittelkategorien nicht als kulturell akzeptierte Medien mit starken funktionalen Vorteilen angesehen. Daher ist die Umsetzbarkeit eines verbesserten Designs für funktionale Lebensmittel nicht für jede Lebensmittel- oder Getränkemarke garantiert “, schreibt der Bericht Opportunities in Functional Foods.

Nicht medizinisch

Laut Hartman begrüßen Verbraucher Lebensmittel mit gesundheitlichen Vorteilen, aber nicht, wenn diese so aussehen, als ob sie vollständig aus einem Labor stammen.

"Je wissenschaftlicher und undurchsichtiger die Formulierung und je stärker der Nutzen für die Gesundheit ist, desto mehr Verbraucher hätten lieber nur eine Pille und einen Arzt", sagt die Gruppe.

Dies habe die Verbraucher dazu veranlasst, Produkte entlang eines Kontinuums von wissenschaftlich funktionellen (z. B. cholesterinsenkenden Butterersatzstoffen) zu inhärent funktionellen Lebensmitteln (z. B. Joghurt) zu differenzieren.

Das vielversprechendste Land liege in der Mitte, vermutet der Marktforscher.

Inhärente Funktionalität

Hartman bezeichnet diese Kategorie als „Enhanced Functional Food“, die als Basisprodukte mit inhärenter Gesundheitsfunktionalität (z. B. Orangensaft) bezeichnet wird, denen ein weiterer gezielter funktioneller Nährstoff zugesetzt wird (z. B. mit Kalzium angereicherter Orangensaft).

„Wir glauben, dass es eine Chance gibt, Produkte zu entwickeln, die über eine inhärente Funktionalität verfügen, jedoch durch eine minimale Lebensmittelverarbeitung verbessert werden, um einen zusätzlichen Nutzen für die Gesundheit zu erzielen“, erklärt Hartman.

Dies könnte die Steigerung der natürlich vorkommenden Kraft des Grundnahrungsmittels beinhalten, beispielsweise die Zugabe von Probiotika zu Joghurt oder zusätzliche Ballaststoffe zu einem Müsliriegel. Es könnte auch die Zugabe eines ergänzenden funktionellen Bestandteils beinhalten, der keinen negativen Nachgeschmack hinterlässt, zum Beispiel Preiselbeersaft mit zugesetzten B-Vitaminen zur Energiegewinnung oder Joghurt mit hochantioxidativen Beeren.

Die Stärke dieses Ansatzes ist nach Ansicht des Marktforschers eine höhere Fähigkeit, Unterscheidungen auf Markenniveau in einer Kategorie zu erzielen, da ein firmeneigener Bestandteil der zugesetzte Nährstoff sein kann.

Als mögliche Schwäche wird hervorgehoben, dass eine schlecht erforschte Nährstoffauswahl (z. B. Omega-Fettsäuren in Milch) einen schlechten Geschmack oder eine Wahrnehmung des Produkts als Arzneimittel oder „Frankenfood“ auslösen kann.