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Hefes genetische Sequenzierung kann das Brauen verbessern

Hefes genetische Sequenzierung kann das Brauen verbessern
Anonim

Wissenschaftler von acht akademischen Instituten auf der ganzen Welt analysierten Stämme, die mit Aktivitäten wie Backen, Wein und Sake verbunden sind, sowie wilde Stämme, hauptsächlich aus Eichenrinde. Ihre Ergebnisse wurden diese Woche im Vorfeld der Veröffentlichung in Nature online veröffentlicht.

Der korrespondierende Autor des Projekts, Professor Ed Louis von der University of Nottingham, sagte BeverageDaily.com, dass wir durch das Verständnis der Variationen zwischen den Stämmen herausfinden können, welche genetischen Unterschiede einen Hefestamm besser für die Weinherstellung oder die Bierherstellung machen.

"Die Identifizierung von Genen, die für bestimmte Merkmale wichtig sind, hilft dabei, bessere Stämme für bestimmte Zwecke zu erhalten" , sagte er.

Prof. Louis sagte, dass die Forscher auf einer einfachen Ebene genug Stämme aus einer Vielzahl von Quellen und Orten untersucht haben, um zu wissen, welche Getränke und Industrien welche Stämme verwenden. "Wir wussten das schon" , sagte er, "aber wir können sehen, dass Hefe eine Population ist, Wein eine Population, aber viele der Sorten für Bier und Bäckerei sind Mosaike."

Die Hefeproduktion ist eine milliardenschwere Industrie für das Brauen, Backen, die Herstellung von Biokraftstoffen, Probiotika und medizinische Anwendungen. Die in dieser Studie verwendeten Stämme sind zusammen mit mehreren tausend anderen Hefen unter öffentlich verfügbar. Die als National Collection of Yeast Cultures (NCYC) bekannte Sammlung wird vom BBSRC am Institute of Food Research unterstützt.

Laut Dr. Ian Roberts, Leiter des NCYC-Forschungsteams und Kurator der Sammlung, wird die neue Analyse es Wissenschaftlern ermöglichen, Milliarden von DNA-Basen zu durchsuchen und wilde Hefen oder das Mosaikgenom eines neueren Hybriden eindeutig zu erkennen.

Durch das Verständnis der Artenvielfalt von Hefen kann eine bessere Ausbeutung zum Wohle des Menschen erreicht werden.

Trinken nicht nur für Menschen

Jüngste Erkenntnisse aus dem malaysischen Regenwald legen nahe, dass nicht nur der Mensch eine enge Beziehung zu fermentierten Getränken hat. Die malaysische Studie zeigte, dass wilde Spitzmäuse wie ein Tropfen (bei chronischen Konzentrationen) alkoholischen Nektars sind.

Quelle: Nature Online veröffentlicht vor Print, doi: 10.1038 / nature07743 „ Populationsgenomik von Haus- und Wildhefen“ Autoren: G. Liti, DM Carter, AM Moses, J. Warringer et al.