Alkohol-Verordnung

Brauer, die es als lokalen Schlüssel für den Kampf gegen Alkoholmissbrauch einsetzen

Brauer, die es als lokalen Schlüssel für den Kampf gegen Alkoholmissbrauch einsetzen
Anonim

Alberto da Ponte, Leiter der Handelsgruppe Brewers of Europe, gab heute in Brüssel die Ergebnisse eines Zwischenberichts über die Arbeit der Bierhersteller im Forum bekannt. Die Handelsgruppe behauptet, dass mehr als ein Drittel der vom Forum geförderten branchenweiten Verpflichtungen von Brauereien stammen.

Das Thema Konsum wird für Regierungen und Verbraucher immer wichtiger, da die mit Alkohol verbundenen Sterblichkeitsraten weiter steigen.

Da die Industrie daran interessiert ist, mit der Regierung zusammenzuarbeiten, um eine Form der Selbstregulierung in ihren Betrieben aufrechtzuerhalten, hoffen Programme wie das Forum für Alkohol und Gesundheit, das 2007 ins Leben gerufen wurde, die Anforderungen von Industrie und Gesellschaft zu überbrücken.

Sichtweise der Kommission

In einer gemeinsamen Erklärung mit den Brewers of Europe erklärte EU-Gesundheitskommissarin Androulla Vassiliou, die Zusagen der Brauer seien eine willkommene Entwicklung bei der Bekämpfung des Alkoholmissbrauchs, aber die Getränkehersteller müssten mehr Arbeit leisten.

„Dieses Forum wird als Test dienen, um zu zeigen, wie ernst die Zeichen, die wir von einigen Wirtschaftsakteuren erhalten, auf lange Sicht genommen werden sollen und wie stark das Engagement von Alkoholproduzenten, Einzelhändlern, Caterern und Werbetreibenden für die Reduzierung alkoholbedingter Schäden tatsächlich ist ist “ , erklärte sie. "Ich verfolge den Prozess sehr genau und werde weitere Initiativen, falls vorhanden, auf die Ergebnisse des Forums stützen."

Lokale Zusagen

Die Brewers of Europe behaupten, dass mit 36 ​​der 101 Zusagen, die das Forum von sich aus oder von multinationalen Unternehmen wie Anheuser-Busch InBev, Heineken, SAB Miller und Carlsberg eingegangen ist, die Zusagen hoch sind.

Der Schlüssel zu den Verpflichtungen, sagt da Ponte, liegt in der Förderung eines verantwortungsbewussten Trinkens durch verschiedene nationale Handelsverbände.

Die Handelsgruppe gibt an, dass dies zu zahlreichen Initiativen geführt hat, wie zum Beispiel der Bekämpfung finnlandspezifischer Alkoholexzesse, der Bekämpfung des Alkoholkonsums von Minderjährigen auf einer Reihe von Märkten in West- und Mitteleuropa und der Verschärfung der Selbstregulierung in der Tschechischen Republik.

„Durch den Aufbau von Partnerschaften, die Arbeit vor Ort und die Entwicklung lokaler Maßnahmen werden wir rasche Fortschritte erzielen“, erklärte da Ponte. „Der Schlüssel zu unserem Erfolg ist ein freiwilliger Ansatz auf lokaler Ebene und nicht ein europaweiter Ansatz, der auf alle zugeschnitten ist.“