Milchgetränke

Division Americas unterstützt Emmi-Vertrieb

Division Americas unterstützt Emmi-Vertrieb
Anonim

In den in der letzten Woche veröffentlichten Verkaufszahlen für 2016 führte das Unternehmen den Umsatzrückgang im Geschäftsbereich Schweiz (-2, 9%), einen Rückgang von 0, 2% im Geschäftsbereich Europa und ein Wachstum von 2, 8% im Geschäftsbereich Amerika auf.

Hemmende Faktoren seien ein starker Einzelhandelstourismus, gestiegene Importe in die Schweiz, wirtschaftliche Unsicherheiten und niedrige globale Milchpreise.

Die Umsatzentwicklung im Geschäftsbereich Schweiz und im Geschäftsbereich Amerika entsprach den Erwartungen, während die Umsätze im Geschäftsbereich Europa unter den Erwartungen lagen.

Hemmende Faktoren waren insbesondere die Segmente Käse und Frischkäse im Geschäftsbereich Schweiz, international niedrige Milchpreise und schwierige Rahmenbedingungen in Märkten wie Spanien, Chile und Großbritannien.

Zuwächse verzeichneten jedoch Marken wie Emmi Caffè Latte, Yoqua, Kaltbach, Vitalait und Rachelli.

Akquisitionen werden helfen

Der CEO von Emmi, Urs Riedener, sagte, die Entwicklung von Nischenmärkten wie Bio- und Ziegenmilchprodukten sowie verschiedene kürzlich getätigte Akquisitionen sollten sich positiv auf den zukünftigen Umsatz auswirken.

Bei Milchprodukten (Milch, Rahm, Butter) wirkten sich niedrigere Milchpreise und etwas geringere Mengen ungünstig aus. Bei Käse gingen die Verkäufe von AOP-Käse zurück, Kaltbach blieb weitgehend stabil und Luzerner Rahmkäse und Le Petit Chevrier erzielten Zuwächse.

Bei Frischprodukten stiegen die Umsätze von Emmi Caffè Latte und YoQua Joghurt, während die Umsätze mit Handelsmarken rückläufig waren.

Der Geschäftsbereich Schweiz trug 53% zum Konzernumsatz bei, nach 56% im Vorjahr.

Wachstum für die Division Americas

In der Division Americas (zu der die USA, Kanada, Chile, Spanien, Frankreich und Tunesien gehören) stieg der Umsatz um 8, 5% von 798, 1 Mio. CHF (798, 6 Mio. USD) auf 865, 6 Mio. CHF (866, 1 Mio. USD). Bereinigt um Währungs- und Akquisitionseffekte ergab sich ein Anstieg von 2, 8% entsprechend der Prognose von 2% bis 4%.

Emmi führte die positive organische Umsatzentwicklung auf das Wachstum in Tunesien und den USA zurück. In Tunesien verzeichneten Joghurt, Dessert und Milch, die unter der Marke Vitalait vertrieben werden, einen deutlich höheren Umsatz, der sich auch auf die Segmente Milchprodukte und Frischprodukte positiv auswirkte.

In den USA erfuhren die Käseausfuhren aus der Schweiz (insbesondere Kaltbach) und die lokal hergestellten Kuh- und Ziegenmilchkäse neue Impulse.

Der Geschäftsbereich Americas trug 27% zum Konzernumsatz bei und lag damit 2% über dem Vorjahreswert.

Rückgang in Europa

Im Geschäftsbereich Europa stieg der Umsatz um 6.5% auf CHF 519 Mio. ($ 519.3 Mio.). Organisch, dh währungs- und akquisitionsbereinigt, ergab sich ein Rückgang von 0, 2%, so dass die Erwartungen von Emmi (Wachstum zwischen 1% und 3%) nicht erfüllt wurden. Ausschlaggebend waren der Rückgang des AOP-Käses und das schwächere britische Pfund.

Bei Frischprodukten zeigten Emmi Caffè Latte und Onken in Großbritannien sowie die italienischen Dessertspezialitäten von Rachelli Zuwächse. Bei Käse, so Emmi, hätten die Kaltbacher Spezialitäten und Der Scharfe Maxx gute Ergebnisse erzielt, insbesondere in Deutschland und Österreich.

Das Frischkäsesegment wurde durch die Akquisition von Bettinehoeve positiv beeinflusst und durch einen Mengen- und Preisrückgang in Italien negativ beeinflusst. Das Wachstum im Segment Pulver / Konzentrate ist auf einen Umsatzanstieg bei Ziegenmilchpulver zurückzuführen.